Deskriptiv

Odds Ratio und relatives Risiko

Besonders in der Medizin ist der Vergleich zweier Häufigkeiten wichtig. Eine beispielhafte Fragestellung dazu ist: Ist ein neues Medikament oder eine neue Operationstechnik erfolgversprechend? Dabei wird eine Kontrollgruppe mit einer Experimentalgruppe verglichen und untersucht ob für die Untersuchungsgruppe ein Nutzen oder ein Schaden entsteht. Dieser Nutzen bzw. Schaden wird als “relatives Risiko” bezeichnet, das Chancen-Verhältnis eines Nutzens/Schaden wird als Odds Ratio bezeichnet. Zur Veranschaulichung habe ich hier ein konstruiertes Beispiel.

Test auf linearen Trend bei relativen Häufigkeiten

Erfolgt eine Zunahme der relativen Häufigkeit in einer Kreuztabelle mit zwei Kategorien gleichmäßig, dann ist unter Umständen der Trend von besonderen Interesse. Um das zu veranschaulichen, nehme ich wieder mein Beispiel aus dem Beitrag Odds Ratio …

Rankingskala (Rangordnung)

Eine Ranking-Skala ist eine Variante der Rating-Skala bei der Merkmalsausprägung in eine Reihenfolge nach Wichtigkeit geordnet werden. Speziell bei Onlinebefragungen werden häufig Rangordnungs-Fragen (Ranking Question) verwendet, da sie hier besonders einfach zu implementieren sind. Die Auswertung solcher Rangreihen …

Kano-Modell

Die Kundenzufriedenheitsanalyse mit der Kano-Methode ist eine leider viel zu wenig beachtete Befragungsmethode. Das Kano-Modell wurde von Noriaki Kano in den 70ern für die Firma Konica (Minolta Kameras) entwickelt. Die Marketingabteilung stellte damals fest, dass Kunden bei einer direkten Befragung nur geringfügige Änderungen am Produkt wünschten. Ein tief greifendes Verständnis der unausgesprochenen Bedürfnisse des Kunden konnte nicht abgeleitet werden. Kano entwickelte daraufhin eine Methode die Wünsche und Erwartungen von Kunden zu erfassen.

Kreuztabelle

Die Untersuchungen von Zusammenhängen zwischen Gruppen (Beruf, Einkommen, oder Geschlecht von Personen) ist eine sehr häufige Fragestellung. Die einfachste Methode zur Veranschaulichung dieser Zusammenhängen ist eine Kreuztabelle (Kontingenztabelle). Für die Beschreibung der systematischen Zusammenhänge existieren verschiedene Zusammenhangsmaße, der bekannteste ist der Chi² -Test. Der Chi² -Test prüft ob ein Merkmal in zwei oder mehren Stichproben identisch verteilt ist. Die dazugehörige Nullhypothese lautet H0: Der Anteil jeder Merkmalsausprägung ist in beiden Stichproben gleich.

Interpretation von Mittelwerten

Mittelwerte sind eine beliebte Darstellungsart bei Mitarbeiterbefragungen und Evaluationen. In einem fiktiven Beispiel möchte ich etwas näher drauf eingehen. Folgende Situation: In einem kleinem Betrieb, mit 16 Angestellten, der Medizinprodukte herstellt, wurde eine Mitarbeiterbefragung mittels Onlinfragebogen durchgeführt. Die Daten wurden statistisch ausgewertet. Im folgendem sind die Ergebnisse dargelegt. Im Diagramm sind die Mittelwerte der einzelnen Zufriedenheitsskalen im Vergleich der zwei Abteilungen Produktion und Verwaltung dargestellt. Die Werte sind so codiert, je höher der Skalenwert, desto größer die Zufriedenheit.

Exakter Fisher-Test

In der letzten Zeit ist öfter die Frage, nach dem F-Wert und welcher signifikante Wert den der richtige Wert ist, an mich herangetragen worden. Also gleich vorweg, ein F-Wert hat mehr etwas mit Mikrobiologie zu tun als mit Statistik. Es gibt einen F-Test der grob gesagt die Varianzen testet und den Exakter Fisher-Test der wie ein Chi²-Test zu interpretieren ist und eine F-Verteilung … und … und … Man soll sich bloß nicht verwirren lassen “Exakt” ist ein mathematischer Terminus und bedeutet das Gegenteil von Approximativ, also schon bei kleinen Stichprobengrössen richtig (vergl.

Analysefunktionen von Excel

Mit Ms- Excel lassen sich gut einfache Statistiken erstellen. Um den vollen Funktionsumfang zu nutzen, muss die Analyse-Funktionen erst einmal als Add-Ins installiert werden. Das geht über Extras …